Profile

InTech

InTech-Klasse

Seit dem Schuljahr 2011/2012 macht das Herbartgymnasium für technisch-informatorisch interessierte Schülerinnen und Schüler ein besonderes Angebot in Form einer „InTech-Klasse“. Dieses Angebot umfasst die Jahrgänge 8 bis 10.

Interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler – vor allem des jeweiligen siebten Jahrgangs des Schuljahrs – sind eingeladen zu unserer jährlichen Informationsveranstaltung. Diese findet immer im Februar statt. Termine veröffentlichen wir rechtzeitig

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Faches Informatik/InTech sowie der Robotik-AG.

Ansprechpartner für das InTech-Profil ist Herr Laudien:

laudien@hgo-ol.de

Bilingualer Unterricht

Bilingualer Unterricht

 

Was ist bilingualer Unterricht?

Bilingual heißt zweisprachig, bei uns sind damit die Sprachen Deutsch und Englisch gemeint. In einer bilingualen Klasse / Gruppe werden die im Fremdsprachenunterricht erworbenen Sprachkenntnisse in sogenannten Sachfächern praktisch angewendet und auf diese Weise vertieft. Bei uns am Herbartgymnasium betrifft das die Fächer Sport, Musik, Erdkunde, Biologie, Geschichte und das Seminarfach.

 

Welche Ziele verfolgt der bilinguale Unterricht?

Fremdsprachenkenntnisse werden immer wichtiger: Europa wächst zusammen, ja, die Welt wächst zusammen und die globalen internationalen Beziehungen gewinnen ständig an Bedeutung. Gerade die englische Sprache spielt als Konferenzsprache in Politik, Wirtschaft und in fast jeder Wissenschaft eine immer größere Rolle. Unsere Schule will frühzeitig interessierte Schülerinnen und Schüler auf diese veränderte Situation vorbereiten.

 

Wie sieht der bilinguale Zug am Herbartgymnasium aus?

Unsere Schule hat mit Beginn des Schuljahres 1994/95 bilingualen Unterricht eingerichtet. Dieser beginnt in Klasse 7 mit den Fächern, Sport, Musik und Erdkunde. Mit der Entscheidung dafür legen sich die Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse fest.

 

Welche Fächer werden bilingual unterrichtet?

Nach unserem Plan sind dies die Fächer Sport, Musik und Erdkunde in Klasse 7, Erdkunde in den Klassen 7 und 8, Biologie in den Klassen 8 bis 10 und Geschichte in den Klassen 9 bis 11 ebenso wie in der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13). Gleichzeitig bleibt für alle am bilingualen Unterricht teilnehmenden Schülerinnen und Schüler das an unserem Gymnasium übliche Angebot erhalten. Die Schülerinnen und Schüler können also weiterhin als zweite Fremdsprache Französisch oder Latein wählen und auch in die InTech-Klasse gehen.

 

Werden die Anforderungen in den Sachfächern erhöht?

Inhaltlich erfolgt bilingualer Unterricht auf der Grundlage der Curricula für die jeweiligen Unterrichtsfächer. Natürlich werden Fachvokabeln und Redewendungen benötigt, von denen aber ein Großteil auch im „Alltagsenglisch” vorkommt. Damit die Schülerinnen und Schüler auch komplizierte Sachverhalte richtig verstehen, wird auch einmal deutsch gesprochen. Im Allgemeinen gilt der Grundsatz: so viel Unterricht in der Fremdsprache wie möglich, so viel in der Muttersprache wie nötig.

 

Wie werden die Leistungen in den Sachfächern beurteilt?

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung erfolgen auf der Grundlage der für das jeweilige Sachfach festgelegten Bewertungskriterien. Dies gilt auch für die schriftlichen Arbeiten, die den Wissensstand in den jeweiligen Sachfächern widerspiegeln. Gerade am Anfang darf man natürlich auch einmal auf Deutsch antworten.

 

Kann die Entscheidung rückgängig gemacht werden?

Mit dem Unterricht in Klasse 7 legt sich ein Schüler fest, am bilingualen Unterricht bis Klasse 11 teilzunehmen. Nur in besonders begründeten Einzelfällen kann am Ende eines Schuljahres ein Wechsel in eine nichtbilingual unterrichtete Parallelgruppe erwogen  werden. Aus diesem Grund muss die Entscheidung wohl überlegt sein und wir empfehlen ein Beratungsgespräch an unserer Schule.

 

Wie geht es in der Oberstufe weiter?

Mit dem Schuljahr 1998/99 wurde der bilinguale Unterricht auch in der Oberstufe weitergeführt. Ab dem 12. Jahrgang tritt eine wichtige Änderung ein: Der bilinguale Unterricht findet nur in einem Fach statt, nämlich in Geschichte. Wer also weiterhin dieses Angebot wahrnehmen möchte, muss dies im Fach Geschichte in einem Kurs auf grundlegendem Anforderungsniveau tun. Seit 2001 kann man am HGO in Geschichte die mündliche Abiturprüfung auf Englisch ablegen.

 

Bilinguales Lehren und Lernen bedeutet:

  • die Überwindung traditioneller Fachgrenzen, indem fachspezifische Inhalte mit Hilfe einer Fremdsprache erschlossen werden.
  • dass die Fremdsprache nicht der eigentliche Lerngegenstand, sondern Mittel der Kommunikation ist.
  • eine Stärkung der Schülerinnen und Schüler in ihrem fremdsprachlichen Denken und Handeln und somit eine Steigerung der kommunikativen als auch der interkulturellen Kompetenz.
  • eine Steigerung der Effizienz im schulischen Fremdsprachenerwerb.

 

Bilinguales Lernen ist ein Erfolgsmodell

 

  • Bilinguales Lernen ermöglicht, dass die Fremdsprache funktional in der Schule erlebt wird.
  • Laut der DESI-Studie (Deutsch-Englisch-Schülerleistungen-International) aus dem Jahr 2003/2004 verschafft die Teilnahme am bilingualen Sachfachunterricht den Schülerinnen und Schülern einen deutlichen Kompetenzvorsprung in vielen Bereichen.
  • Bilinguale Klassen zeigen überdurchschnittliche Leistungen in der mündlichen Kommunikationsprüfung EuroKom in Klasse 10.
  • Bilinguales Lernen gewinnt im Fremdsprachenunterricht im Hinblick auf das zusammenwachsende Europa immer mehr an Bedeutung.

Ansprechpartnerin für das bilinguale Profil ist Frau Riesebieter:

riesebieter@hgo-ol.de

Bläserklasse

HGO-Bläserklasse, ein musikalisches Erfolgskonzept

 

In den HGO-Bläserklassen wird das seit über acht Jahren erfolgreich laufende pädagogische Konzept des Klassenmusizierens praktiziert. Das HGO belegt damit, dass musikalische Förderung an der weiterführenden Schule hoch im Kurs steht, die Klassen werden seit ihrem Bestehen stark angewählt.

Das HGO hat nach der Anlaufphase im Jahre 2011 das Sinfonische Blasorchester „Herbart’s Symphonic Brass“ gegründet, welches seit 2013 durch ein Vororchester unterstützt wird. In diesem können ehemalige Bläserklassenschüler oder andere, die noch nicht ganz so weit auf ihrem Instrument sind, wichtige Erfahrungen sammeln, um dann zügig in das Hauptorchester überzuwechseln. Mit durchschnittlich 50 bis 60 Mitgliedern ist das Sinfonische Blasorchester ein zahlenmäßig starkes Ensemble, das immer wieder durch spektakuläre Auftritte sein Können beweist.

Für alle Eltern, die mehr über das Bläserklassenkonzept erfahren möchten oder vielleicht überlegen ihr Kind in dieser anzumelden, hier einige wichtige Informationen

Bläserklasse, was ist das?

Das Fazit zuerst: Bläserklasse ist keine Förderung hochbegabter Kinder, sondern pädagogische Arbeit mit speziellen musikalischen Mitteln!

Eine Bläserklasse ist eine feste Klasse, in der für die Dauer der Schuljahre 5 und 6 die musikalische und schulische Entwicklung von Kindern gezielt gefördert wird; Vorkenntnisse an einem Instrument sind nicht erforderlich.

Die Erfahrungen der acht Jahre, seit denen die Bläserklasse am HGO besteht, zeigen, dass die Kinder einer solchen Klasse

– durch das gemeinsame Musiziererlebnis eine sehr gute Gruppengemeinschaft entwickeln und damit eine hohe Sozialkompetenz entwickeln,

– Schule insgesamt positiv sehen,

– auch in anderen Fächern eine hohe Motivation zeigen.

Die Organisation der Bläserklasse erfolgt am HGO nach folgenden Kriterien: Nach einer ca. 4-6-wöchigen Such- und Probierphase zu Beginn des Schuljahres (unter Anleitung qualifizierter Instrumentallehrer, welche die Eignung der Kinder für die Instrumente prüfen) wird jedes der 28-32 Kinder einem Blasinstrument (Querflöte, Klarinette, Oboe, Trompete, Saxofon, Posaune, Horn, Schlagwerk, Euphonium oder Tuba) zugeordnet. Hierbei werden vorher angegebene Instrumentalwünsche der Kinder möglichst berücksichtigt. Das Recht auf Zuweisung zu einem bestimmten Instrument der Bläserklasse wird mit dem Eintritt in dieselbe nicht erworben! Die Eltern verpflichten sich bereits bei der Anmeldung zur 5. Klasse vertraglich dazu, ihr Kind für die Dauer der zwei Jahre am zugewiesenen Instrument ausbilden zu lassen. Um einer Elitenbildung entgegenzuwirken und für alle Kinder dieselben Startbedingungen zu schaffen, muss das Instrument zu Beginn der Bläserklasse neu gewählt werden, eine Ausbildung am evtl. bereits praktizierten Instrument ist ausgeschlossen!

Der schulische Musikunterricht der HGO-Bläserklasse umfasst wöchentlich insgesamt 3 Stunden: In einer Doppelstunde werden praktische und theoretische Inhalte des Faches Musik direkt am Instrument in Form eines Klassenorchesters vermittelt, und zwar von Anfang an. Eine weitere, zusätzliche Stunde findet in Form von Instrumentalunterricht in Kleingruppen statt, welcher durch qualifizierte Lehrer (hauseigen oder außerschulische Fachkräfte) erteilt wird.

Kosten für die teilnehmenden Schüler bzw. deren Eltern:

Die Teilnahme an der Bläserklasse kann selbstverständlich nicht kostenlos sein; der monatliche Beitrag beläuft sich auf 38,- Euro. Darin enthalten sind die Instrumentenmiete und -versicherung sowie der Instrumental- und Orchesterunterricht. Im Vergleich zu Kosten an privaten oder städtischen Musikschulen kann dies als niedrig bezeichnet werden, so dass der Zugang auch für finanzschwächere Eltern und ihre Kinder ermöglicht wird.

Nach Ablauf der zwei Jahre erhalten die Kinder der Bläserklasse „normalen“ Musikunterricht. Die Kinder können nach Ablauf der „Bläserzeit“ in jedem Falle in Musikensembles der Schule ihre Kenntnisse und Fertigkeiten weiter ausbauen.

Ansprechpartner für die Bläserklasse ist Herr Schnaß:

schnass@hgo-ol.de

 

Gesangsklasse

Was ist eine Gesangsklasse?

Zunächst unterscheidet sich eine Gesangsklasse nur im Musikunterricht von einer „normalen“ 5. oder 6. Klasse. Im Rahmen des regulären Pflichtunterrichts in Musik lernt jeder Schüler und jede Schülerin in der Gemeinschaft der Gruppe und unter Einsatz einer speziellen Methode (Solmisation) den richtigen Umgang mit der eigenen Stimme. Die Gesangsklasse läuft verbindlich über zwei Schuljahre, d. h. in der 5. und 6. Klasse. Zusätzlich zum zweistündigen Musikunterricht am Vormittag, wird es einmal pro Woche eine 45-minütige Probe am Nachmittag geben, in der das Stimmtraining und die praktische Arbeit noch vertieft werden.

 

Wer ist geeignet?

Geeignet für die Gesangsklasse ist grundsätzlich jedes Kind, das Freude am gemeinsamen Singen und den Willen, mit anderen Musik zu erarbeiten, mitbringt. Es sind keine musikalischen Vorkenntnisse oder besonderen Begabungen nötig.

 

Auskunft zur HGO-Gesangsklasse erhalten Sie bei Herrn Hillebrand:


hillebrand@hgo-ol.de.de