Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Demokratie in Gefahr?“ besuchte als besonderer Höhepunkt der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) das Herbartgymnasium. Er nahm sich Zeit, den Fragen des Politik-Leistungskurses des 12. Jahrgangs vor den Jahrgängen 10, 11 und 12 in der Aula Rede und Antwort zu stehen. Für gute Stimmung sorgten nicht nur der kurzweilige Einstieg mit Schnellfragen, sondern auch die Marching Band des Herbartgymnasiums, die die Veranstaltung musikalisch begleitete.
Der Kurs hatte sich mit dem Programm vorgenommen, landespolitische Themen und deren Bedeutung stärker in den Mittelpunkt zu rücken. So ging es unter anderem um den Einfluss der Bundesländer auf die Bundespolitik sowie um Fragen der Bildungs-, Wirtschafts- und Klimapolitik. Olaf Lies betonte dabei die Bedeutung der Länder für politische Entscheidungen und die Chancen, die der Föderalismus bietet. Zugleich sprach er auch die Aufgaben an, die Niedersachsen in naher Zukunft bevorstehen – insbesondere wirtschaftliche Herausforderungen und Klimaschutz.
Auch persönliche Einblicke kamen nicht zu kurz: Politik sei für ihn nicht nur ein großes Privileg, sondern zugleich eine Aufgabe, die ihn erfülle und präge. Er machte deutlich, dass es bei komplexen Fragen oft keine einfachen Antworten gebe, Politik aber dennoch die Verantwortung trage, möglichst alle Menschen mitzunehmen – auch, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken und sie langfristig zu schützen.
Wir bedanken uns herzlich bei dem Ministerpräsidenten für seinen Besuch, die Offenheit im Gespräch und die spannenden Einblicke in seine Arbeit und politischen Vorstellungen. Der Austausch hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Politik und jungen Menschen ist – und bleibt den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung.
Die Reihe „Demokratie in Gefahr?“ endet damit für dieses Schuljahr. Wir bedanken uns beim niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies, dem Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi (MdB, Die Linke), dem Autor und Journalisten Arne Semsrott und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ruprecht Polenz für den Austausch und die Gespräche.





