20. März 2026

HGO-Köpfe rauchen: Känguru 2026

19. März 2026. Pünktlich zur Osterzeit machte das bekannteste mathematische Beuteltier der Welt wieder am Herbartgymnasium halt. Über 6 Millionen Schülerinnen und Schüler in mehr als 100 Ländern knobeln jedes Jahr gleichzeitig  – Ein guter Teil davon saß heute bei uns, Bleistift in der Hand, Stirn gerunzelt.

Das Wettbewerbsformat ist dabei ebenso schlicht wie tückisch: 75 Minuten, 24 Aufgaben, fünf Antwortmöglichkeiten. Wer richtig liegt, sammelt Punkte; wer danebenliegt, gibt einen Teil davon wieder ab. Mut zum Raten allein reicht also nicht. Gefragt sind strukturiertes Denken, Ausdauer und ein gutes Gespür für mathematische Zusammenhänge. Die Aufgaben steigern sich in drei Schwierigkeitsstufen von A (3 Punkte) bis C (5 Punkte). Aber immer fordern die Aufgaben echtes Nachdenken, wie dieses Beispiel einer B-Aufgabe aus den Jahrgängen 5 und 6 zeigt:

Bei Familie Monster gibt es Nachwuchs: 7 süße Babys. Jedes von ihnen hat entweder 2 Augen und 4 Beine oder 3 Augen und 2 Beine. Die 7 Babys haben zusammen 20 Beine. Wie viele Augen haben die 7 Babys zusammen?

(A) 14   (B) 15    (C) 16    (D) 17    (E) 18

Was zunächst spielerisch wirkt, erfordert ein klares und systematisches Vorgehen. Wer die Angaben geschickt kombiniert, findet die Lösung (D – 17 Augen). Genau dieser Aha-Moment macht den Reiz des Wettbewerbs aus und zeigt: Hinter einfachen Formulierungen steckt oft überraschend viel Mathematik.

Dass sich so viele Schülerinnen und Schüler des HGO dieser Herausforderung gestellt haben, verdient echte Anerkennung. Nun heißt es erst einmal Abwarten, bis die Ergebnisse aus Berlin eintreffen. Wir freuen uns aber schon heute auf das nächste Känguru 2027!