Sprachendiplome

Das CertiLingua Exzellenzlabel am Herbartgymnasium

Als einzige Schule im Nordwesten ist das Herbartgymnasium nun seit fünf Jahren akkreditiert, das CertiLingua Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen an seine Abiturientinnen und Abiturienten vergeben zu dürfen. Dieses Zertifikat ist eine Auszeichnung für Schülerinnen und Schüler, die besondere Qualifikationen wie bspw. das Beherrschen von zwei modernen Fremdsprachen, bilinguale Sachfachkompetenz, also die Teilnahme am bilingualen Unterricht, sowie der Nachweis von Wissen über Europa aufzeigen können. Des Weiteren müssen die Schülerinnen und Schüler einen Auslandsaufenthalt absolviert haben oder an einem internationalen Begegnungsprojekt (z.B. die OLMUN) in Deutschland teilgenommen haben. Anschließend muss eine Projektdokumentation angefertigt werden, die Erfahrungen aus dem Auslandsaufenthalt oder dem Begegnungsprojekt miteinschließt und eine Reflexion beinhaltet, die die Thematik vor dem Hintergrund des europäischen/ internationalen Hintergrundes untersucht. Betreut werden die Schülerinnen und Schüler dabei durch die CertiLingua-Koordinatorinnen des HGOs, Julia Tausendpfund und Kerstin Weber-Brudvik.

Mit der Aushändigung des (vom Kultusminster Tonne persönlich unterschriebene) CertiLingua Zertifikats können die Absolventinnen und Absolventen von den Vorteilen des Zertifikats profitieren: Die Auszeichnung verleiht Zutritt zu einigen anderssprachigen europäischen Universitäten und befreit von Sprachtests. Außerdem macht es sich gut auf dem Lebenslauf – sicherlich ein Anreiz für die Schülerinnen und Schüler kommender Jahrgänge, sich ebenfalls für CertiLingua zu bewerben.

Eine genaue Übersicht über die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler, die das CertiLingua Exzellenzlabel erwerben wollen, findet sich hier.

Mehr Infos gibt es außerdem unter http://www.certilingua.net/.

Diplôme en langue française (D.E.L.F.)

Die D.E.L.F.-Arbeitsgemeinschaften (Prüfungstraining) bereiten auf das französische Sprachdiplom Diplôme elangue françaisevor, das das einzige vom Französischen Erziehungsministerium anerkannte Französisch-Sprachdiplom ist. D.E.L.F. bescheinigt auf der Grundlage des Europäischen Referenzrahmens – dieser gewährleistet die Vergleichbarkeit aller europäischen Sprachdiplome – die französische Sprachkompetenz in Wort und Schrift auf unterschiedlichen Stufen: auf allen Niveaus besteht die Prüfung aus vier Teilen: Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und eine mündliche Prüfung mit einem Muttersprachler.

 

D.E.L.F. wird im Berufs- und Universitätsleben immer wichtiger, da der normale Nachweis von Französischkenntnissen als Zeugnisnote meist nicht mehr ausreicht. Das Diplom hat den Vorteil, allgemein anerkennt zu sein und anders als eine Note klar festgelegte Kompetenzen zu beschreiben.

 

Die Diplome haben entsprechend dem Europäischen Referenzrahmen, der die Sprachkompetenzen auf den jeweiligen Stufen klar definiert, die Bezeichnungen A1, A2, B1, B2, C1. Für Schüler der Sekundarstufe 1 (ab 9. Klasse) ist das Diplom B1 zu empfehlen. Wer in Richtung Studium der französischen Sprache bzw. an ein Studienjahr in Frankreich denkt, sollte  B2 und C1 anstreben. Dies kann aber erst ab Klasse 10 gewagt werden.

 

 

Die Diplome sind kostenpflichtig, die Prüfungen werden von der VHS in Zusammenarbeit mit dem Institut Français organisiert:

 

Prüfungsgebühren für SchülerInnen: A2: 54 € B1: 60,00 €  B2: 84,00 €  C1: 140,00 € (Stand 2015)

 

Zurzeit bereiten die AGs auf die Niveaus A2 (ab Klasse 8), B1 (ab Klasse 9) und B2 (ab Jahrgang 10/11) vor.

 

Wichtige Links:

www.europaeischer-referenzrahmen.de

https://www.vhs-nds.de/index.php/termine-und-gebuehren-3.html